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Kindertagesstätten-Landschaft ist in Bewegung
Die Betreuungssituation für Kinder im Vorschulalter verbessert sich in Rheinland-Pfalz Dank der Initiativen der Landesregierung in rasantem Tempo. „Schon seit diesem Frühjahr ist ein deutlicher Anstieg bei den Plätzen für unter Dreijährige in unseren Kindertagesstätten zu beobachten. Nach der aktuellen KitaStatistik stehen landesweit 50 Prozent mehr Plätze für Kinder unter drei Jahren zur Verfügung als noch vor einem Jahr", berichtet die Landtagsabgeordnete Margit Mohr voller Stolz. Die Versorgungsquote sei damit innerhalb eines Jahres von 6,2 Prozent auf 9,5 Prozent aller Kinder unter drei Jahren im Land gestiegen.
Das Land setzt allein in diesem Jahr für das Programm „Zukunftschance Kinder - Bildung von Anfang an" 35 Millionen Euro ein, damit in den Kommunen zum einen mehr Betreuungsangebote geschaffen und zum anderen Bildung und Erziehung in den Kindertagesstätten weiter verbessert werden. In den angesprochenen Gruppen konnte durch Zuschüsse des Landes auch der Personalschlüssel erhöht werden.
Trotz dieser Angebotsausweitung für Kinder unter drei Jahren bleibt die schon seit langem hervorragende Versorgung für die Altersgruppe zwischen 3 und 6 Jahren auf hohem Niveau. „Erfreulich ist auch, dass mittlerweile fast jeder vierte Kindergartenplatz ein Ganztagsangebot ist“, stellt Margit Mohr weiter fest.
Zurzeit ist die Spannbreite bei den Versorgungsquoten für Kinder unter drei Jahren im Land bei den 41 Jugendamtsbezirken noch sehr groß. Besonders erfreulich sei, dass der Jugendamtsbezirk der Stadtverwaltung Kaiserslautern mit 19.7 Prozent landesweit den zweiten Platz einnehmen würde und der Landkreis Kaiserslautern mit 11.9 Prozent den Platz 10 unter den 41 Jugendamtsbezirken einnimmt. Margit Mohr, Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, stellt fest, dass zwar unsere Versorgung im landesweiten Vergleich bemerkenswert gut ist, wir aber im Hinblick auf die Förderung der Berufstätigkeit von Frauen und der gleichen Bildungschance für alle Kinder an einer Ausweitung des Angebots arbeiten müssen. Schlusslichter im landesweiten Vergleich sind der Landkreis Daun mit einer Versorgungsquote von nur 3,9 Prozent und die Stadt Pirmasens mit 4,5 Prozent.
Die Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion ist davon überzeugt, dass die zunehmend bessere Versorgung im Bereich der frühkindlichen Bildung und Erziehung landesweit und besonders in Stadt und Landkreis Kaiserslautern seine Wirkung nicht verfehlen wird und junge Familien entlastet.
„Wir kommen dem Ziel, allen Kindern optimale Chancen in der frühkindlichen Erziehung, Bildung und Betreuung zu verschaffen, und zugleich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für deren Eltern deutlich zu verbessern, mit großen Schritten näher."
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